Singapur bei Nacht: Sehenswertes im Dunkeln

Singapur bei Nacht

In Singapur sollte man mindestens eine Nacht verbringen, um die tollen Attraktionen auch im Dunkeln sehen zu können. Für mich gab es in Singapur drei Orte, die ich am Abend wirklich wunderbar fand.

Singapur tut unheimlich viel für Touristen und Einheimische. Der Stadtstaat ist nicht nur sauber und sicher, sondern bietet auch viele Parks und schöne Plätze, wo man sich als Besucher aufhalten kann. Ebenso gibt es tolle Shows, die jeden Abend stattfinden und vollkommen kostenlos sind. So kann man die relativ hohen Kosten für Essen und Unterkunft schnell wieder ausgleichen.

7 DINGE, DIE DU IN SINGAPUR TUN KANNST

 

Die Skyline

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Oder auch „Dorfkinder, die auf Hochhäuser starren“. Die Skyline von Singapur ist einfach unglaublich. Gerade das Bankenviertel (Finance District) ist einen Blick wert, da sich dort die Bürogebäude vieler großer Firmen aneinanderreihen. Wirklich ein Wahnsinnsanblick, der einem gar nicht entgehen kann. Am besten ist der Blick auf die Skyline von Singapur rund um Marina Bay. Doch eigentlich ist es egal, wo du dich beim Einbruch der Dunkelheit gerade aufhältst, der Blick ist garantiert phänomenal. 

  

Wonder Full – Die Wassershow am Bay

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Direkt am Marina Bay gibt es jeden Abend um 20 Uhr die Wasser- und Lichtshow „Wonder Full“. In 13 Minuten wird durch Musik, Farben und Projektionen eine Geschichte erzählt, die sich im Wasser spiegelt. Das ist unheimlich schön anzusehen, natürlich kostenlos und immer gut besucht.

Wer für die Show um 20 Uhr einen Platz ergattern möchte, sollte also nicht in letzter Minute kommen. Extra für die Show durch ganz Singapur zu fahren lohnt sich allerdings nicht. Doch wenn du eh schon in der Nähe bist, lohnt sich das Spektakel auf jeden Fall.

 

Gardens by thebay – Garden Rhapsody

Die Gardens by the bay gehören ja schon ohne Abendprogramm zu meinen absoluten Highlights. Wenn du eh schon da bist, empfehle ich auch hier die Musik- und Lichtshow, die jeden Abend um 19:45 Uhr stattfindet. Eine Viertelstunde lang erstrahlen die künstlichen Bäume in bunten Farben, es läuft tolle traditionelle Musik und hunderte Menschen strahlen den Himmel an. Wer die Lichtshow sehen möchte, sollte sich währenddessen unbedingt ins Getümmel mischen und nicht nur von außen zuschauen.

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7 Dinge, die Du in Singapur tun kannst

Singapur Reisetipps Gardens by the bay

Im Stadtstaat Singapur gibt es eine Menge zu entdecken. Und vieles davon sogar kostenlos. Meine liebsten Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen:

Nach eineinhalb Stunden Flug von Jakarta steige ich aus der kleinen AirAsia-Maschine. Der Flughafen empfängt mich sofort mit ruhiger Jazz-Musik. Schon da hatte mich das Land. Der hektische und laute Trubel in Jakarta ist nicht weit entfernt und doch liegen Welten dazwischen. Singapur ist ruhig, sauber, organisiert, international. Während ich mich am Flughafen von Jakarta mehrmals verlaufen habe, klappt es hier ohne Probleme.

Die MRT ist das nächste, was mich fasziniert. Ich kenne aus Essen die versifften U-Bahnen, aus Indonesien den überfüllten TransJakarta-Bus. Doch auch beim öffentlichen Nahverkehr zeigt Singapur, dass es sauber, schnell und zuverlässig sein kann. Der Eindruck bestätigt sich bei allen Aktivitäten, die ich in Singapur unternehme. Und die sind meistens sogar umsonst:

Die Stadt entdecken

Singapur ist ein sehr kleines Land, doch unheimlich vielseitig. Beim ungläubligen Blick nach oben, um die Wolkenkratzer zu bestaunen, bin ich mindestens ein Dutzend Mal gestolpert. Dazwischen gibt es viele kleine Parks, den Singapur-Fluss, die Bucht und vieles mehr. Da die Stadt so klein ist, bin ich den ganzen Tag gelaufen. So bin ich über die schönsten Ecken und tolle Architektur gestolpert.

Singapur Stadt

Den Botanischen Garten entdecken

Der Botanische Garten ist seit 2015 Weltkulturerbe und wirklich sehr sehenswert. Es gibt unter anderem den Medizinischen Garten, den Palmengarten und den Regenwald. Bei Führungen können außerdem die giftigen Pflanzen besichtigt werden. Doch auch ohne Tourguide könnte ich ewig durch die grüne Welt wandern oder mich am Schwanensee ausruhen.
geschätzte Zeit: 3 bis 4 Stunden

Botanischer Garten Singapur

Einen Tempel besuchen

In Singapur sind rund 51 Prozent der Bevölkerung Buddhisten. Da gehört ein Tempelbesuch natürlich zu den Must-Do’s. Leider sind die beiden Tempel, die ich besucht habe, ganz schön voll mit Touri-Ramsch. Doch durch die unheimliche Detailverliebtheit der vielen Figuren auf und im Tempel kann man den Trödelkram gut ausblenden.
Im Sri Mariamamman Temple muss man seine Schuhe vor dem Eintritt ausziehen, außerdem müssen Schultern und Beine bedeckt sein. Der Buddha Tooth Relic Temple ist dagegen etwas lockerer.
geschätzte Zeit: 15 bis 30 Minuten

Singapur Tempel besuchen

Das Essen probieren

In Singapur findet man nicht nur viele internationale und asiatische Ketten, sondern auch Streetfood und regionale Spezialitäten. Ganz oben auf meiner Liste stand daher Laksa, ein traditionelles Gerichts aus Singapur und Malaysia mit Kokosmilch und Nudeln. Sonst habe ich mich vor allen in den Malls ausgetobt und mich so durch Indien und Korea gefuttert.

Singapur Essen

Little India und China Town

Wer in Singapur in einem Hostel übernachtet, findet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in Little India oder China Town wieder. Doch auch ohne Übernachtung lohnt sich der Besuch. Die Straßen sind landestypische dekoriert, es gibt eine Menge Touri-Trödel, viel Essen und man trifft auf Menschen aus der ganzen Welt.

Singapur China Town Little India

Gardens by the bay

Die Gardens by the bay gehören auf jeden Fall zu meinen Lieblingen in Singapur. Dort bin ich eher zufällig gelandet und war umso begeisterter. Den Mittelpunkt des künstlich angelegten Gartens bilden mehrere künstliche Bäume. Drumherum gibt es die tolle Parklandschaften mit dem Drachensee, einem merkwürdigen Riesenbaby und vielen kleinen Sehenswürdigkeiten.

Gardens by the bay singapur

Die Malls erkunden

Wahrscheinlich bist du nicht zum Shoppen nach Singapur geflogen. Doch die Malls gehören zu Asien und sind jedes Mal neu faszinierend. Marina Bay Sands liegt direkt am Wasser und ist mit dem berühmten Marina Bay Hotel verbunden. Dort finden sich vor allem Luxus-Marken wie Chanel und Gucci. Die Foodcourt ist jedoch bezahlbar. Meine Lieblingsmall ist bugis+ in Little India. Vivocity dagegen fand ich schrecklich, viel zu voll.

Singapur Marina Bay

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Thousand Islands: Geheimtipp in Jakarta, Indonesien

Thousand Islands - Jakartas Geheimtipp

Am Wochenende habe ich einen Teil der Thousand Islands entdeckt. Die Inseln vor Jakarta City sind ein echter Geheimtipp und fast nur bei Einheimischen bekannt. Gerade deshalb lohnt sich das Entdecken im Javasee.

Als größte Stadt in Südostasien wird Jakarta allen Klischees gerecht. Es ist laut, dreckig und unüberschaubar. Obwohl die Thousand Islands zu Jakarta gehören, sind sie das komplette Gegenteil vom Festland. Die kleinen Inseln sind von blauen und türkisfarbenden Wasser umgehen, es gibt keine Autos und alles ist noch ein bisschen entspannter.
Solch eine Natur mit Palmen, exotischen Planzen und ganz viel Ruhe findet man in Jakarta wirklich nur an wenigen Ecken. Umso schöner ist die Möglichkeit, der Großstadt mal für ein Wochenende zu entfliehen.

Thousand Islands: So kommt Ihr dahin

Thousand Islands Überfahrt

Die Inseln erreicht man natürlich nur mit einem Boot. Wir sind vom Hafen in Jakarta losgefahren und haben pro Fahrt jeweils um die 60.000 Rupiah bezahlt. Die Fahrt auf den überfüllten Booten dauert drei Stunden und ist anstrengend. Auf dem Deck verteilen sich hunderte Menschen, die nach kurzer Zeit einschlafen und ein weiteres Bewegen kaum möglich machen. Ich hab mich einfach selber während der Fahrt eingerollt und geschlafen. Wie immer in Indonesien heißt es auch hier: Nicht so lang nachdenken, sondern einfach machen!

Es gibt wohl auch ein Boot, dass die Strecke in der Hälfte der Zeit schafft und dafür etwas teurer ist. Meist finden sich auf diesen Booten dann vor allem Touristen. Wobei die Thousand Islands eher als Geheimtipp gelten. Während des Aufenthalts haben wir viele Bekanntschaften mit IndonesierInnen gemacht. Andere Europäer sieht man dort selten.

Wer sich eine Fahrt auf dem Boot bucht, sollte allerdings das indonesische Zeitgefühl kennen. Aus sieben Uhr wird gerne mal acht, aus einer Viertelstunde, eine halbe. Mit Pünktlichkeit hat das also nicht so viel zu tun. Zum Glück hatten wir viel Zeit.

Die Unterkunft

Die Inseln sind abgelegen vom Festland, die Tour war billig und eher für Einheimische. Die Konsequenz: Die Unterkunft war nicht gerade fünf Sterne. In unserem Bad befand sich eine typische indonesische Squattoilette. Das ist ein Loch im Boden, über den man sich beim Pinkeln einfach hockt. Daneben befinden sich ein großes Wasserbecken, aus dem man nach dem Toilettengang Wasser schöpft um seine Spuren zu beseitigen. Als ich das erste Mal halbnackt über der Squattoilette hockte, kam mich auch gleich eine große pelzige Spinne besuchen. Es war ein Fest!

Auch das übrige Zimmer lädt nicht zum Verweilen ein. Außer einer großen Matratze war das Zimmer leer. Die Wände waren fleckig, der Geruch gewöhnungsbedürftig. Doch eine Nacht hält man das aus, erst Recht, wenn einem solch eine Natur geboten wird.

Das Programm

Wir haben alles über den Reiseveranstalter gtetours gebucht. Dadurch war für die Fähre, Unterkunft, Verpflegung und das Insel-Hopping gesorgt und wir mussten uns um nichts kümmern. Der ganze Trip hat etwa 575.000 Rupiah gekostet, das sind etwa 39 Euro. Zu den Thousand Islands gibt es allerdings auch viele andere Touren von anderen Veranstaltern. Daher lassen sich die Preise auch kaum miteinander vergleichen. Jeder Veranstalter steuert andere Ziele an, bietet anderes Essen und Unterkünfte und ein anderes Programm.

Für uns ging es nach der Überfährt zuerst nach Pulan Harapan. Dort befand sich unser Homestay, wo wir auch erst einmal etwas zu Essen bekommen haben. Natürlich Nasi (Reis) und Ayam (Huhn), was in Indonesien eigentlich überall zu finden ist.

Danach ging es wieder ab auf ein Boot und wir haben in einer kleinen Gruppe die Inseln erkundet und geschnorchelt. Beim Schnorcheln bin ich auch gleich mal in einen Seeigel getappt, doch die Stacheln konnte ich zum Glück selbst wieder entfernen. Trotz meines kleinen Missgeschicks war das Schwimmen und Erkunden des Javesees wunderbar. Das war mein erstes Schnorcheln im Meer und dementsprechend war ich begeistert von der Farbpracht unter Wasser.

ThousandIsland_Sonnenuntergang_Fotos

ThousandIslands_Boote

ThousandIslands

Einfluss der Industrienationen

Thousand Islands Müllproblem

Indonesien ist ein Schwellenland, das sieht man an jeder Ecke. Leider bleiben selbst die kleinen Inseln nicht vom Einfluss der Industrieländer verschont. Die Menge an Plastikmüll ist unglaublich, gehört aber leider auch zu den Inseln. Unsere Homestay-Insel Pulan Harapan war mit Motorrollern übersäht, auf denen schon 13-Jährige durch die engen Gassen sausten; mit ihren kleinen Geschwistern hinten drauf. Dazu kommen Kinder, die bereits mehrere Zigaretten am Tag rauchen. Der Westen lebt es vor, wodurch Konsum für die Menschen in Schwellenländer erstrebenswert ist.

Wer Indonesien bereist, sollte sich bewusst sein, dass Schönheit und Tragik hier nahe beieinander liegen. Außerdem ist es wichtig, nicht selbst zu der Verschmutzung beizutragen. „No plastic bag, please“, gehört hier also zu meinen meist gesagten Sätzen.

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Allein unter Anderen – Eine Woche Jakarta

Bajai_Indonesien_Jakarta

Seit einer Woche bin ich nun in dieser wahnsinnigen Stadt. Benhil, wo wir in Jakarta leben, ist wenig touristisch. Ich bin die einzige weit und breit, die europäisch aussieht. Selbst in den fünf Minuten zum Supermarkt werde ich angestarrt, aber auch viel angelächelt.

Bisher faszinieren mich vor allem die großen Unterschiede in Jakarta. Die normalen Straßen sind recht einfach, überall kleine Läden, viel Streetfood, alles ein bisschen runtergekommen. Im Hintergrund ragen die Bürogebäude internationaler Firmen in die Höhe. Die Wohnungen der Menschen sind recht überschaubar, die Malls sind riesig.

Jakarta Indonesia

City of Malls

Die IndonesierInnen lieben Malls und Mall-Hopping. An jeder Ecke gibt es moderne Einkaufszentren mit hunderten Geschäften aus aller Welt und einer riesigen Food-Court mit Essen auf Asien.

Plastik. Plastik. Plastik.

Was ich bisher am wenigsten an Jakarta mag, ist das fehlende Bewusstsein für Plastikmüll. Alles wird doppelt eingepackt und eingeschweißt. Es ist kaum möglich, Plastik zu vermeiden.

Streetfood

In Benhil findet man wirklich überall Streetfood. Ob Nasi Goreng, Gado Gado oder Matabak. Allerdings muss man vorsichtig sein, da nicht immer alles frisch ist. Außerdem enthält beinahe jedes Gericht Fleisch, es ist schwer etwas vegetarisches zu finden.

Dresscode

Nicht nur in der katholischen Universität, die ich hier besuche, gibt es einen Dresscode. Auf auf den Straßen sollte man sich nicht zu freizügig kleiden, z.B. keine Hotpants tragen. Es sei denn, man möchte komisch angesehen werden.

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Jeder Anfang ist ein Ende

Dubai

Die plattesten Sprüche aus abgegriffenen Poesie-Alben besitzen meist zumindest ein bisschen Wahrheit. Ärgerlich, wenn man sich für Poesie interessiert und am Ende doch die stumpfen Worte über der Prosa siegen. Nur dass sich in meinem Fall keine Tür schließen musste, damit sich eine neue geöffnet. Ich gehe voran und lasse Dinge hinter mir. Gutes Gefühl!

Dubai

Ich sitze in Dubai am Flughafen. In rund zwei Stunden beginnt das Boarding für meinen nächsten Flug nach Jakarta. Den ersten habe ich gut überstanden. Das Entertainment-Paket an Board hat mich bestens unterhalten. Ich bin gespannt, neugierig und kann es gar nicht fassen, dass ich jetzt wirklich sieben Monate weg sein werde.

Angst.

Als ich mich vor rund sechs Monaten für das Auslandssemester entschieden habe, hatte ich am meisten Angst vor Sprachdefiziten. Glücklicherweise ist diese Angst gewichen. Mir ist etwas mulmig zu Mute, doch Angst habe ich keine. Vielleicht weil all das Bevorstehende viel zu Ungewiss ist für konkrete Ängste.

Abschied.

Abschied klingt immer traurig. Dabei bedeutet Abschied auch Abstand und das ist manchmal genau das, was man braucht. Wer weiß, vielleicht ist es das letzte Mal in meinem Leben, dass ich einfach so Abstand von beruflichen und privaten Entscheidungen nehmen kann.

Positiv.

Ich kann ein ganz schön negativer Grummler sein. Umso mehr hoffe ich, die nächsten Monate mal wieder mehr Positives zu sehen. Raus aus dem Schneckenhaus, in dem ich es mir gerne sehr gemütlich mache. Unbedingt wieder offener und abenteuerlustig sein.

Zeit.

Was jetzt noch vor mir liegt sind sieben Monate Zeit und ein bisschen Druck, diese sinnvoll zu füllen. Wird mir das alleine Reisen überhaupt gefallen? Oder gefällt es mir vielleicht sogar zu sehr?

 

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